Die Cystische Fibrose (CF), in Deutschland oft Mukoviszidose genannt ist eine der häufigsten Erbkrankheiten - ca. 4 Millionen Bundesbürger sind Erbträger. Sie beschreibt eine Funktionsstörung lebenswichtiger Drüsen und verursacht bereits im Kindesalter schwere Krankheitserscheinungen.
Besonders betroffen ist die Lunge, deren Bronchien von abnorm zähem Schleim besiedelt sind. Dies führt zur Verstopfung der Atemwege und zu fortschreitendem Verlust von Lungengewebe. Die Folgen sind Atemnot, Sauerstoffmangel und Herzmuskelschaden. Die letzte Möglichkeit ist die Lungentransplantation. Nicht nur die Lunge ist betroffen, sondern auch die Bauchspeicheldrüse und die Gallenwege werden in Mitleidenschaft gezogen. Die Verdauung von Fett und Eiweißbestandteilen ist nur mit Hilfe von Enzympräparaten möglich. Außerdem kommt es zu Begleiterkrankungen wie z.B. Osteoporose oder Diabetes mellitus.
Die Krankheit ist fortschreitend und bislang immer noch tödlich; 50% der Betroffenen sterben im Kindesalter, die andere Hälfte der Betroffenen erreicht heute dank verbesserter Therapien, guter Behandlungsmöglichkeiten und eiserner Therapiedisziplin das Erwachsenenalter.