Vorbeugen vor der neuen Grippewelle

Vorbeugen vor der neuen Grippewelle

Vorbeugen vor der neuen Grippewelle

Die Ständige Impfkommission empfiehlt die Grippeschutzimpfung Personen mit höherem Erkrankungs- oder Komplikationsrisiko. Das sind Ältere ab 60 Jahre, Personen mit Grundkrankheiten wie Diabetes oder Asthma, Schwangere, medizinisches Personal und alle Betreuer von Risikopatienten. Die Impfquoten sind in allen genannten Gruppen zu niedrig.


Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA), das Paul-Ehrlich-Institut (PEI) und das Robert-Koch-Institut (RKI) informieren in ihrer gemeinsamen Pressemitteilung vom 17.09.2013 über die Grippe-Welle 2012/2013. Die Grippewelle dauerte auch länger als in vielen anderen Jahren, insgesamt 19 Wochen. Die Schutzmöglichkeiten durch Impfung und Hygiene sollten immer genutzt werden“, sagt Reinhard Burger, Präsident des Robert Koch-Instituts (RKI) anlässlich der Veröffentlichung des Berichts zur Influenzasaison 2012/2013.

Der beste Zeitraum für die Impfung gegen Grippe ist Oktober und November. Eine Impfung kann aber auch später nachgeholt werden, selbst zu Beginn und im Verlauf der Grippewelle. Allerdings steigt dann das Risiko, dass man sich infizieren könnte, bevor der Impfschutz aufgebaut ist. Bis Anfang September hat das Paul-Ehrlich-Institut (PEI) das Stammanpassungsverfahren – für die Zusammensetzung gemäß der WHO-Empfehlungen – für mehr als zehn verschiedene Influenza-Impfstoffe genehmigt. „Die Chargenfreigabe durch das PEI verläuft reibungslos. Bislang wurde sie bereits für mehr als 10 Millionen Dosen Influenza-Impfstoff erteilt und läuft kontinuierlich weiter“, sagt Klaus Cichutek, Präsident des PEI. „Wir sind also gut auf die beginnende Impfsaison vorbereitet“, so Cichutek weiter. Informationen zur Chargenfreigabe werden kontinuierlich unter http://www.pei.de/influenza-impfstoffe aktualisiert.

Neben den inaktivierten saisonalen Impfstoffen steht in dieser Saison für Kinder ab zwei Jahren und Jugendliche bis 18 Jahre ein abgeschwächter Lebendimpfstoff zur Verfügung, der als Nasenspray verabreicht wird. Für ältere Personen über 65 Jahre ist ein inaktivierter adjuvantierter Impfstoff verfügbar. Für Menschen mit einer Hühnereiweißallergie wird es wieder einen Impfstoff geben, der in Zellkulturen und nicht in Bruteiern hergestellt wird. Schließlich steht in dieser Saison auch ein Impfstoff mit einer zusätzlichen B-Komponente zur Verfügung.

Neben der Impfung sollten alle Menschen, insbesondere (geimpfte und nicht geimpfte) Personen mit einem erhöhten Komplikationsrisiko, weitere Maßnahmen ergreifen, um das Risiko einer Infektion mit Influenzaviren zu verringern, zum Beispiel das Abstandhalten zu Personen mit einer akuten Atemwegserkrankung. Auch das regelmäßige gründliche Händewaschen gehört dazu. Ausführliche Informationen zu Hygienemaßnahmen im Alltag zum persönlichen Infektionsschutz bietet die BZgA unter http://www.infektionsschutz.de an.

Weitere Informationen:

http://www.rki.de/influenza

http://www.impfen-info.de

http://www.pei.de/influenza-impfstoffe


Über den Autor

CF-Selbsthilfe Frankfurt e.V. Der Administrator und Texter achtet auf regelmässige Nachrichten und Events rund um das Thema CF.

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